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Abrasive Abrasives Abrasifs
Abrasive sind Hartstoffkörner (z. B. Borcarbid oder Korund) die, meist gebunden auf Schleifwerkzeugen, als Schleifmittel zum Abtragen von Materialoberflächen genutzt werden. Sie kommen aber auch beim Läppen oder beim Ultraschallpolieren zum Einsatz. Zu unterscheiden sind natürliche und synthetische Kornwerkstoffe.
Additiv Additive Additif
Ein Additiv ist ein Zusatzstoff (bzw. Hilfsstoff), der einem Stoff beigegeben wird, um dessen chemische Eigenschaften zu verändern.

Informationen zu den chemischen Eigenschaften von Aluminium

Entfestigung Softening Adoucissement
Kaltumformung (etwa durch Walzen oder Kaltfliesspressen) ist mit einem Anstieg der Festigkeit verbunden wie auch mit einer Verminderung der Duktilität: Der Werkstoff wird spröde. Unter Entfestigung versteht man nun Vorgänge, bei denen durch das Erhöhen der Temperatur (Glühen) die Festigkeit des Werkstoffes mehr oder weniger vermindert und die Duktilität wieder erhöht werden. Liegt die Temperatur beim Glühen über der Rekristallisationsschwelle (so genanntes Weichglühen), tritt eine völlige Entfestigung ein. Bei Temperaturen unterhalb der Rekristallisationsschwelle (so genanntes Entfestigungsglühen) kommt es zu einer Teilentfestigung.
Affinität Affinity Affinité
Unter Affinität versteht man die Neigung von Stoffen zu einer bestimmten chemischen Reaktion oder die Neigung von bestimmten Elementen, sich miteinander zu verbinden.
Agenda 21 Agenda 21 Agenda 21
Die Agenda 21 ist ein Aktionsprogramm, welches Massnahmen zur Lösung der globalen Entwicklungsprobleme des 21. Jahrhunderts enthält.

Weitere Informationen zur Agenda 21

Zusatzstoff Admixture Ajout
siehe Additiv
Binäre Legierung Binary alloy Alliage binaire
Eine binäre Legierung besteht aus zwei Metallen.
Raffinierte Aluminiumlegierung Refined aluminium alloy Alliage d'aluminium raffiné
Die Raffination ist ein Verfahrensschritt, der sich, sofern es die Qualität der Aluminiumschmelze verlangt, an das Umschmelzen anschliesst. Es geht dabei vor allem um die Reinigung der Schmelze und um die Beseitigung von allfälligen Verunreinigungen. Aus raffinierten Aluminiumlegierungen werden danach Gusslegierungen hergestellt.

Weitere Informationen über das Umschmelzen und die Raffination von Aluminium

Knetlegierungen Wrought alloys Alliage de corroyage
Es gibt zwei Formen von Aluminiumlegierungen: Gusslegierungen und Knetlegierungen. Knetlegierungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie bis zu 10% Legierungselemente enhalten und zum Umformen bestimmt sind. Die plastische Verformbarkeit steht dabei im Vordergrund.

Weitere Informationen über Knetlegierungen

Gusslegierungen Casting alloys Alliage de fonderie
Es gibt zwei Formen von Aluminiumlegierungen: Knetlegierungen und Gusslegierungen. Gusslegierungen sind diejenigen Legierungen, die allein durch Giessen verformbar sind. Sie können bis zu 20% Legierungselemente enthalten. Dies sind in der Regel Silizium, Magnesium und Kupfer. Grundmetall ist meist Sekundäraluminium. Die Legierungszusammensetzungen sind oft auf jeweils ein bestimmtes Gussverfahren (Sand-, Kokillen- oder Druckguss) abgestimmt.

Weitere Informationen über Gusslegierungen

Uebereutektische Legierung Hypereutectic alloy Alliage hypereutectique
Bei einer übereutektischen Legierung tritt der dazulegierte Legierungbestandteil als Primärkristall auf und wird vom Eutektikum, das den grösseren Teil des Gefüges ausmacht, eingelagert.
Untereutektische Legierung Hypoeutectic alloy Alliage hypoeutectique
Bei einer untereutektischen Legierung ist der Anteil des Eutektikums am Gefüge relativ gering. Es ueberwiegen die Alpha-Mischkristalle.
Ternäre Legierung Ternary alloys Alliage ternaire
Eine ternäre Legierung besteht aus insgesamt drei Metallen.
Vorlegierung Master Alloy Alliage-mère
Unter Aluminiumvorlegierungen versteht man Legierungen, die als Zusatz beim Einschmelzen verwendet werden, um die richtige Zusammensetzung der gewünschten Aluminiumlegierung einzustellen und/oder deren Gussstruktur zu beeinflussen. Bestimmte Vorlegierungen können mehr als 50 Masseprozent des Hauptlegierungselementes enthalten.

Weitere Informationen über Vorlegierungen

Legierung Alloy Alliage
Eine Legierung ist die Mischung eines Grundmetalls mit einem oder mehreren so genannten Legierungselementen, das heisst, anderen metallischen oder nicht-metallischen Stoffen. Aluminiumwerkstoffe bestehen in der Regel nicht aus Reinstaluminium, sondern sind Legierungen.

Weitere Informationen über (Aluminium-)Legierungen und die wichtigsten Legierungselemente für Aluminium

Aluminium-Verbundwerkstoffe Aluminium composites Alliages d'aluminium composites
Als Verbundwerkstoffe bezeichnet man allgemein Werkstoffe, die eingelagerte metallische, keramische oder polymere Komponenten in Form von Teilchen, Fasern oder Schichten enthalten. Aluminium-Verbundwerkstoffe sind die Kombination einer Matrix aus reinem Aluminium oder einer Legierung mit einer eingelagerten zweiten Komponente. Die grösste Bedeutung dabei haben Silizium-Kohlenstoff- und Al2O3-Einlagerungen.
Naturharte Legierung Non-heat-treatable alloys Alliages non trempant
Naturharte (nicht aushärtbare) Legierungen nennt man diejenigen Legierungen, bei denen sich die Festigkeit durch eine Wärmebehandlung nicht mehr steigern lässt. Die enthaltenen Legierungselemente sind bereits vollständig gelöst.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Legierungsformen

Aushärtbare Legierung Age-hardenable alloys Alliages trempant
Aushärtbar nennt man diejenigen Legierungen, deren Festigkeit sich durch Wärmebehandlungsverfahren steigern lässt.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Legierungsformen

Tonerde Alumina Alumine
Tonerde ist die übliche Bezeichnung für Aluminiumoxid, ein hartes, hochschmelzendes Mineral, das im Rahmen der Aluminiumherstellung aus Bauxit gewonnen und durch Schmelzflusselektrolyse zu reinem Aluminium weiterverarbeitet wird.

Weitere Informationen über Tonerde

Aluminiumschmelze Molten Aluminium Aluminium en fusion
Aluminium wird zum Giessen und zum Legieren in speziellen Öfen eingeschmolzen. Ebenso liegt Primäraluminium nach der Schmelzflusselektrolyse zunächst in flüssiger Form vor.
Primäraluminium Primary aluminium Aluminium primaire
Unter Primäraluminium versteht man aus Tonerde gewonnenes, "neues" Aluminium im Gegensatz zu recykliertem, umgeschmolzenen Aluminium (Sekundäraluminium). Primäraluminium macht rund 70% der Weltproduktion aus. Es wird dort verwendet, wo besonders hohe Anforderungen an das Metall gestellt werden.
Reinaluminium Unalloyed aluminium Aluminium pur
Reinaluminium weist einen Reinheitsanteil von 99.0 bis 99.9 Gewichtsprozent auf. Es ist weich und korrosionsbeständig und wird daher vor allem für die Herstellung von Druckplatten, Folien und chemischen Apparaten verwendet.
Sekundäraluminium Secondary aluminium Aluminium secondaire
Sekundäraluminium ist im Rahmen des Recycling aus Alt- oder Neuschrott wiedergewonnenes Aluminium. Es hat einen Anteil von rund 30 Prozent an der Weltproduktion von Aluminium. Verwendet wird es vor allem in Form von Gusslegierungen. Der Energiebedarf für das Umschmelzen von Schrott zu Sekundäraluminium ist bis zu 95% geringer als der, welcher für die Gewinnung von Primäraluminium nötig ist.
Reinstaluminium Refined aluminium Aluminium ultra pur
Aluminium mit einem Reinheitsanteil von über 99.9 Gewichtsprozent (noch höher als bei Reinaluminium also) ist Reinstaluminium. Die elektrische Leitfähigkeit ist hier die höchstmögliche.
Aluminium Aluminium Aluminium
Aluminium ist das am häufigsten vorkommende Metall. Es ist silberweiss, leicht und korrosionsbeständig. Aluminium wurde erst im 19. Jh. entdeckt und ist heute neben Stahl das wichtigste Gebrauchsmetall und zudem im Gewichtsvergleich ein besserer elektrischer Leiter als Kupfer.
Aluminothermie Aluminothermy Aluminothermie
Die Aluminothermie ist ein Verfahren zur Erschmelzung von Metallen mit hohem Schmelzpunkt, die ansonsten nur schwer aus ihren oxidischen Erzen zu gewinnen wären. Erwärmtes Aluminium bindet sich in diesem Verfahren mit den Oxiden der Erze, wodurch diese auf die Metalle reduziert werden.
Alaun Alum Alun
Alaun ist eine in der Natur vorkommende chemische Verbindung von Aluminium und Schwefel, die seit dem Altertum viel und vielfältig verwendet wird.

Weitere Informationen zu Alaun

Alzheimer Alzheimer 's disease Alzheimer (Maladie d')
Eine Krankheit, die mit einem Nachlassen des Gedächtnisses für neue Eindrücke einsetzt und in wenigen Jahren zum völligen Verlust des zeitlichen und örtlichen Orientierungsvermögens führt, also zu weitgehender Hilflosigkeit im täglichen Leben. Wird als senile Demenz (lat. dementia= Schwachsinn) oder Alzheimer-Krankheit bezeichnet.

Weitere Informationen über Alzheimer

Anisotropie Anisotropy Anisotropie
Anisotropie bezeichnet die Richtungsabhängikeit verschiedener physikalischer und chemischer Eigenschaften von Stoffen. Die Anisotropie beruht bei Metallen auf der herstellungsbedingten (z. B. durch Walzen, Schmieden, Tiefziehen), gerichteten Anordnung der enthaltenen Kristallite (Textur) und beeinflusst die elastische und plastische Verformbarkeit des Materials abhängig von der jeweiligen Verformungsrichtung.
Anode Anode Anode
Anode ist die Bezeichnung für eine positiv geladene Elektrode. Zu ihr wandern während des Zersetzungsvorgangs der Elektrolyse die negativ geladenen Ionen. Die Anode ist die Gegenelektrode zur Kathode.

Weitere Informationen zur Funktion der Anode bei der Schmelzflusselektrolyse

Harteloxieren Hard anodising Anodisation dure
Harteloxieren ist ein Verfahren zur Verstärkung der schützenden Oxidschicht von Aluminium durch die elektrolytische Oxidation von Aluminiumwerkstoffen. Mit Anwendung dieses Verfahrens erreicht man Eigenschaften wie eine besondere Widerstandsfähigkeit und Abriebfestigkeit der Oberflächen. Harteloxieren wird überall dort eingesetzt, wo die Teile extremen Belastungen ausgesetzt werden, die hohe Korrosionsbeständigkeit und Durchschlagsfestigkeit erfordern.
Anodische Oxidation Anodising Anodisation
Ein Verfahren zur Verstärkung der schützenden Oxidschicht von Aluminium (auch als Eloxieren bezeichnet): Das zu behandelnde Werkteil wird in eine elektrisch leitende Flüssigkeit (Elektrolyt) gebracht und dort als Anode an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen. Im so entstandenen Spannungsfeld wandern sauerstoffhaltige Anionen zur Aluminiumoberfläche. Dort reagieren sie mit dem Werkstoff, es bildet sich Aluminiumoxid. An der Kathode bildet sich Wasserstoff, der in Form von Gas entweicht. Die so entstandene Oxidschicht besteht ihrerseits aus einer äusserst dünnen so genannten Sperrschicht, die fast porenfrei, äusserst dicht und elektrisch isolierend ist, und einer weit dickeren, leicht porösen und elektrisch leitenden Deckschicht, die sich durch eine chemische Reaktion der Sperrschicht mit dem Elektrolyten bildet.

Weitere Informationen zur anodischen Oxidation

Eloxieren Anodising Anodiser
Eloxieren ist ein Synonym für Anodische Oxidation.

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von "Eloxal-Verfahren". Der Begriff Eloxal leitet sich dabei ab von "Elektrolytische Oxidation von Aluminium".

Argon-Helium-Schutzgasgemische Argon-helium inert gases Argon-hélium (gaz inerte)
Argon-Helium-Schutzgasgemische kommen beim Schweissen zum Einsatz, um eine Oxydation der Materialien während des Schweissprozesses zu verhindern. Gegenüber anderen Gasgemischen, die für den gleichen Zweck verwendet werden, erlauben A.-H.-gasgemische eine höhere Schweissgeschwindigkeit und eine höhere Energiedichte.
Hybridfügen Hybrid joining Assemblage hybride
Das Hybridfügen ist eine Kombination aus mehreren Fügeverfahren. Metallische Werkstoffe werden dabei mechanisch und durch Kleben miteinander verbunden.
Fügen Joining Assembler
In der Metallindustrie fasst man unter dem Begriff Fügen alle Verfahren zur festen Verbindung von Werkstücken zusammen. Einige der wichtigsten Fügeverfahren sind etwa Kleben, Nieten oder Schweissen.

Weitere Informationen zu den in der Aluminiumverarbeitung gängigen Fügetechniken

Autoklav Autoclave Autoclave
Ein Autoklav ist ein Behälter, in dem Druck und Temperatur erhöht werden können.
Automotiv Automotive Automobile
Automotiv ist der Oberbegriff für alle Fahrzeuge, die von eigenen Kraftmaschinen angetrieben werden.


 © Alu-M. AG 2002-2008

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