
Alcoa verschiebt Werksschliessungen
08.02.2010 – Alcoa hat beschlossen, die Produktion in seinen Aluminiumhütten in Portovesme und Fusina über den 6. Februar hinaus fortzusetzen. Ein Treffen zwischen den daran beteiligten Parteien wurde derweil verschoben.
„Wir analysieren weiterhin die Lage und setzen die Gespräche fort. Wir hoffen, dass die italienische Regierung und die Europäische Kommission uns bei der Klärung der Situation helfen können“, sagte Alcoa-Sprecher Kevin Lowery gegenüber Reuters. Ein ursprünglich auf den 8. Februar anberaumtes Gespräch zwischen der Regierung, der Konzernspitze und Gewerkschaftern findet am 11. Februar statt.
Der Entscheid zur Fortführung des Betriebs fiel nachdem sich kürzlich Italiens Premierminister Silvio Berlusconi in einem Brief an Alcoa-Chef Kleinfeld gewandt hatte und der Papst den Sachverhalt letzte Woche in seinem Angelus-Gebet aufgriff. Von einer Schliessung der beiden Standorte wären rund 2000 Mitarbeiter betroffen.
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Alcoa-Arbeiter: Warten auf eine Entscheidung.
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