
Giessen
Die Herstellung von Gussstücken gehört zu den ältesten Metallverarbeitungsverfahren
überhaupt. Bereits im Altertum wurden Werkzeuge und Waffen aus Bronze in steinernen
Kokillen gegossen.
Die hervorragende Giessbarkeit von Aluminium wurde schon früh erkannt. Als frühes Beispiel gilt die berühmte Statue von Eros auf dem Piccadilly Circus in
London aus dem Jahre 1893.
Heute existieren eine ganze Reihe von Gussverfahren für Aluminium. Einerseits werden direkt nach der Verhüttung von Aluminium Giesstechniken eingesetzt, um aus dem flüssigen Ausgangsmaterial Masseln oder das Vormaterial für die Weiterverarbeitung zu Halbzeug und Fertigteilen herzustellen (Press- und Walzbarren, siehe Stranggiessen)
Auf der anderen Seite werden mit verschiedenen Formgiessverfahren Formteile von hoher Qualität gefertigt, die eine grosse Endformnähe erreichen und gut weiterverarbeitet werden können. Allgemein werden die Formgiessverfahren danach unterschieden, ob in nur einmalig verwendbare Giessformen (verlorene Form wie etwa beim Sandguss) oder in Dauerformen (wie beim Kokillenguss oder Druckguss) gegossen wird. Es sind auch Kombinationen von Dauerformverfahren und Verfahren mit verlorener Form möglich.
Die Wahl der einzusetzenden Verfahren hängt von zahlreichen Faktoren ab. Insbesondere
sind hier die Teilegeometrie, die Losgrössen und die Anforderungen an die mechanischen Eigenschaften und
an die Oberflächen zu nennen.
Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie auch in unserem Bereich Fachbeiträge.
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Statue von Eros am Piccadilly Circus frühes Beispiel eines Aluminiumgussteils
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Schauen Sie sich verschiedene Gussverfahren in bewegten Bildern an im Alu-Film auf dem Firmendatenblatt der Turgibega AG
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Quelle: Turgibega AG/Alu-Film
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