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Grundlagen
 


Legierungsformen  

Gusslegierungen sind allein durch Giessen verformbare, bis zu 20% Legierungselemente enthaltende Legierungen mit Silizium, Magnesium und Kupfer. Grundmetall ist meist Sekundäraluminium (aus Schrott gewonnenes Aluminium). Im Vordergrund steht hier die Forderung nach günstigen Giesseigenschaften. Legierungszusammensetzungen von Gusslegierungen werden weiter auf das jeweilige Giessverfahren (Sandguss, Kokillenguss oder Druckguss)abgestimmt. Die günstigsten Giesseigenschaften weisen hier Legierungen mit einem Silizium-Anteil von 5 bis 20% auf.


 
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Die wichtigsten Gusslegierungen

 

Knetlegierungen enthalten bis zu 10% Legierungselemente und sind für gutes Umformen bestimmt. Man unterscheidet aushärtbare Knetlegierungen und naturharte (nicht aushärtbare) Knetlegierungen:

  • In naturharten Legierungen sind die Elemente vollständig gelöst. Diese Werkstoffe lassen sich gut umformen.
  • In aushärtbaren Legierungen liegen die zulegierten Elemente bei Raumtemperaturen in Form von Ausscheidungen vor. Deren Verteilung bestimmt die Festigkeit. Durch Lösungsglühen bei einer Wärmebehandlung gehen die Elemente vollständig in Lösung. Der Zustand wird durch Abschrecken eingefroren.
Die Beigabe von Magnesium ergibt nicht aushärtbare, aber meerwasserbeständige Werkstoffe. Aushärtbar ist beispielsweise das klassische, 1909 von Alfred Wilm entwickelte Duraluminium mit Kupfer, Mangan und Magnesium.

Bei Knetlegierungen steht die plastische Verformbarkeit im Vordergrund. Die am häufigsten angewandten aushärtbaren Aluminium-Knetlegierungen sind solche mit Magnesium, Silizium, Mangan, Kupfer und Zink.


 
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Die wichtigsten Knetlegierungen

 


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